Hotel Zur Alten Oder in Frankfurt Oder

Hotelanschrift: Fischerstraße 32, 15230 Frankfurt (Oder)  |  Reservierung: +49 335 55622-0  oder +49 175 24 60 304

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Bahnhof Frankfurt (Oder)

Wenn Sie nach Frankfurt Oder reisen, können Sie dies unter anderem mit dem Zug tun. Und natürlich, wenn Sie nach einer Unterkunft suchen, freuen wir uns, Sie in der „Zur Alten Oder“ begrüßen zu dürfen. Komm bleib, iss und lass uns sehr gut auf dich aufpassen.

Der Bahnhof Frankfurt (Oder), bahnbetrieblich auch Frankfurt (Oder) Pbf genannt, ist der wichtigste Personenbahnhof der Stadt Frankfurt (Oder). Der Bahnhof liegt südwestlich des Stadtzentrums von Frankfurt (Oder) oberhalb der im Tal der Oder liegenden Innenstadt, südwestlich schließt sich der Ortsteil Beresinchen an. Er zählt zu den bedeutendsten Bahnhöfen im Land Brandenburg. Der Bahnhof dient sowohl dem Personenfern- als auch dem -nahverkehr und ist seit 1945 Grenzbahnhof nach Polen.

Kopfbahnhof

Der erste Frankfurter Bahnhof war ein Kopfbahnhof mit je einem Abfahrts-, Ankunfts- und Abstellgleis für den Personenverkehr. Auf der Nordseite der Gleise lag das Stationsgebäude. Am Gleisende an der Ostseite des Bahnhofs waren Wagen-, Lok- und Güterschuppen vorhanden sowie eine Postexpedition. Nach dem Bau des Durchgangsbahnhof entstanden auf dem Gelände Werkstattanlagen. Die Postexpedition wurde zum Beamtenwohnhaus, das Empfangsgebäude wurde für Verwaltungszwecke genutzt. 1945 wurde es bei einem Bombenangriff zerstört. Eins der Mitte der 1850er Jahre entstanden Werkstattbauten (Bahnhofstraße 7) ist erhalten geblieben und steht unter Denkmalschutz.

Erster Durchgangsbahnhof

Für den Durchgangsbahnhof der Züge in Richtung Breslau wurde die Strecke aus Berlin in einem Rechtsbogen nach Süden geführt. Im Bogen entstand der neue Bahnhof. Das Empfangsgebäude von 1846 wurde unter Leitung des Baudirektors der Niederschlesisch-Märkischen-Eisenbahn, Ludwig Henz, gebaut. Es ähnelte sehr den etwa zur gleichen Zeit entstandenen Bahnhofsgebäuden in Görlitz und Kohlfurt. „Form und Details der Fassaden der kastellhaften, renaissanceartigen Baukörper, Rundbogenfenster und Gesimse, gekuppelte kleine Rundbogenfenster im Mezzanin verraten jedoch den gemeinsamen Ursprung dieser Bauten“[, nur die Türme an den Kopfseiten des Gebäudes wurden hier nicht ausgeführt. Auf der Stadtseite des Bahnhofs entstand der Güterschuppen, Lokschuppen und andere Anlagen zur Fahrzeugbehandlung auf der gegenüberliegenden Seite. Während die Ostbahnstrecke noch in diesen Bahnhof eingeführt werden konnte, reichten die Anlagen für die 1870 eröffnete Strecke nach Posen nicht aus. Die Märkisch-Posener-Eisenbahn erhielt einen eigenen Bahnhofsteil, den Posener Hof, auf der Ostseite des Bahnhofs unter Nutzung der alten Güteranlagen der Niederschlesisch-Märkischen-Bahn. Diese baute auf der anderen Bahnhofsseite einen neuen Schuppen, der auch von der Ostbahn genutzt wurde. Die Rangieranlagen der Ostbahn lagen im sogenannten Ostbahnhof nördlich des eigentlichen Bahnhofs. Der Güterbahnhof der Stettiner Bahn wurde weiter im Norden der Stadt auf dem Gelände des späteren Ortsgüterbahnhofs am Südrand des Verschiebebahnhofs gebaut.

Heutiger Bahnhof

Der heutige Bahnhof ist in seinen Grundzügen das Resultat des Bahnhofsumbaus Anfang der 1920er Jahre. Das Empfangsgebäude aus dem Jahr 1923 wurde von Reichsbahnrat Beringer errichtet. Es gilt mit „seiner neubarocken Haltung“ als „eins der letzten eklektizistischen Bahnhofsgebäude“, bevor sich neue Baustile durchsetzten. 1926 wurden die Bahnsteige 3 und 4 mit einer Bahnsteighalle versehen, einige kleinere Bauten stehen senkrecht zum Bahnhofsgebäude als Abschluss der in Hochlage verlaufenden Gleisanlagen. Der Zugang zum Bahnhofsgebäude und von dort in den Bahnsteigtunnel verläuft ebenerdig; einen durchgehenden Tunnel von den Bahnsteigen in Richtung Beresinchen gibt es nicht. Der Bahnhof verfügt über drei Inselbahnsteige. Ein weiterer Bahnsteig, der ursprüngliche Bahnsteig 1 neben dem Empfangsgebäude, wurde bei der Sanierung des Bahnhofs nach 1990 entfernt.

Umfeld

Vor dem Empfangsgebäude liegt der Bahnhofsvorplatz, wo sich der Busbahnhof befindet. Die Straßenbahnhaltestellen liegen etwa 100 Meter nördlich des Empfangsgebäudes an der Straßenunterführung (Beresinchentunnel) nach Beresinchen. Von dort weiter nach Norden führt die ehemals in Bahnbesitz befindliche Bahnhofsstraße in Richtung Innenstadt. Ihre Bebauung wurde im Zweiten Weltkrieg fast vollständig zerstört und durch Neubauten ersetzt. Zwischen Busbahnhof und Straßenbahnhaltestelle (Gegenüber der Beresinchentunnel) befindet sich das neu rekonstruierte „City Residence Hotel Frankfurt Oder“. Die Siedlung Kiliansberg auf der Ostseite des Bahnhofsvorplatz entstand etwa zeitgleich mit dem Bahnhofsumbau zwischen 1922 und 1924 und wurde ebenfalls von Beringer entworfen. Sie liegt an einem steilen Hang über dem Odertal und wurde von der Siedlungsgesellschaft Ostmark mit Wohnungen für die nach dem Umzug der Reichsbahndirektion nach Frankfurt zugezogenen Eisenbahner gebaut. Zwischen den Häusern steht das von Beringer entworfene und vom Bildhauer Fürstenberg fertiggestellte Denkmal für 1535 im Ersten Weltkrieg gefallene Eisenbahner. Siedlung und Denkmal stehen auf der Liste der Kulturdenkmale des Landes Brandenburg.

Weitere Informationen zum Bahnhof finden Sie auf der Website.



Hotel "Zur Alten Oder" Frankfurt - das 3 Sterne Hotel
mit Bar, Biergarten und Veranstaltungsräumen
in Frankfurt (Oder)